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Kurze Tour zu Till.

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Seit Tagen reden die Wetterfrösche davon, das Wetter soll besser werden. Es wird ja auch langsam Zeit. Heute Morgen scheint tatsächlich die Sonne und es ist keine Wolke am Himmel zusehen. Schnell die restlichen Einkäufe erledigt und ab in die Garage. Doch wo soll es hingehen? Überlassen wir es dem Navi, nur den Wendepunkt festlegen und die Überraschung ist groß. Kaum raus aus der Stadt, bin ich auf den Straßen, die ich bevorzuge. Einige davon sind allerdings so miserabel, das man die (erlaubte) Geschwindigkeit verdoppel muss,   um nicht alle Zähne zu verlieren. An Fotografieren ist schon gar nicht zudenken.  Nach kurzer Fahrt steht am Rand der Straße die "Meilsdorfer Windmühle" seit 1846 steht sie hier und wird nach einer wechselvollen Geschichte heute zum Wohnen benutzt. Immer wieder werde ich vom Navi an das Einhalten der erlaubten Geschwindigkeit erinnert, bin wie immer zu schnell. Weitergeht es in Richtung Mölln den Till besuchen. Überall Raps, die Luft ist geschwänge...

Auf in die Heide

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Die Sonne scheint, ich kann mich wieder nicht losreißen zu Hause. So ist es wieder einmal viel zu spät als ich endlich starte, auf das Tanken verzichte ich, es wird mich am Ende der Tour noch in Schwierigkeiten bringen. Also benutze i ch die Autobahn in Richtung Lüneburg. Zum Waldgasthof in Böhmsholz will ich mal wieder, leider hat er vor einem Jahr einfach geschlossen. Geschlossen ist er immer noch, aber es wird eifrig umgebaut. Auf einem  zickzack Kurs erreiche ich dann die Straßen und Wege in der Gegend um Kirchgellersen die ich so liebe. Sand und Schlaglöcher im Wald und alles völlig legal zu befahren😊. Erst mal eine kleine Pause am Wegesrand Überall arbeiten die Landwirte, an manchen Stellen staubt es mächtig, den Sand habe ich noch zwischen den Zähnen. Den Schafstall hab ich am Wegesrand entdeckt und was für ein Weg, legal kaum noch zu toppen. Ganz in der Nähe steht dieser Aussichtsturm und von dort aus geht es Kilometerweit über Sandwege durch den Wald zurück in Richtung...

Das währe was für das Motorradjahr 2021

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  Tja, nun sitze ich hier Motorrad ist aus der Inspektion zurück und ich weiß nicht genau wie es weiter gehen soll in diesem Jahr. Wohin kann/darf man Reisen wohin möchte ich gerne? Beherbergungsverbote und Infektionszahlen, die zumindest mir die Lust am Reisen vermiesen. Doch es ist wie immer, die Hoffnung stirbt zuletzt. Also habe ich mir gedacht, lasse ich Euch an meinen Überlegungen und Planungen einfach teilhaben. Der Wunschtraum: Die Planung, es gibt keine, einfach Gepäck, gutes Kartenmaterial und Geld mitnehmen und los. Reisedauer ---- mal sehen wie lange ich Lust habe, getreu meinem Grundsatz "die einzig Konstante ist die Improvisation". Die Alternative: Die vor Jahren zwangsweise unterbrochene und fertig ausgearbeitete Dänemark Tour, die Planung steht nur die Hotels und Gasthöfe müssen neu gebucht werden. Am wahrscheinlichsten ist: Eine Tour über den in Mecklenburg-Vorpommern liegenden Teil des TET. Von Schwerin bis an die polnische Grenze. Teile  davon bin ich sch...

2. Versuch in 2021

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OK, das Thermometer zeigt 15 Grad, in der Sonne, mal sehen wie lange ich es als bekennender Schönwetterfahrer aushalte. Also volltanken und los. Ein erster Zwischenstopp in der Nähe von Bleckede, meine Verpackung ist undicht, es zieht im Nacken. Nachdem die Bekleidung geordnet ist, geht es weiter.   Am Hafen von Bleckede. Hoch steht das Wasser, ein Teil des Landes vor dem Deich meldet schon "Land unter". Einige Km weiter in Richtung Alt Garge, der Endpunkt der Draisinen Strecke zwischen Bleckede und Alt Garge. Man könnte es auch als Stoßdämpfer Teststrecke missbrauchen Wenn ich jedoch in diese Richtung schaue, wird es glaube ich Zeit, das ich wieder nach Hause komme. In dieser Richtung liegt nämlich Hamburg und ich weiß ganz genau wo mein Regenzeug liegt. Es war gar nicht kalt, meine Füße - meine Füße. Heute hätte ich den Eintopf gerne gegen einen Boxer getauscht.  

Start nach 2021

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  Endlich Tageslicht. Nur zum Eingewöhnen HH - Ahrensburg und zurück. Das neue Familienmitglied persönlich begutachten. 48 Km nur Stadtverkehr - das musste es ja wieder sein und dann auf einem Sonntag und bei Sonnenschein. Ging so weit auch gut, bis kurz vor dem Ende, da kommt mir doch so ein krasser Golf auf meiner Straßenseite entgegen, war wohl die britische C-Variante. Ach ja und die Hose passt noch.  

Durch die Nordheide.

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Das Wetter soll gut werden. Mal sehen was ich so am Routenplaner in der Kürze zusammen basteln kann. Nie wieder Offroad, habe ich mir vor einiger Zeit geschworen. Aber klein und eng sollen sie schon sein die Straßen der Tour. Regensachen könnten auch ganz hilfreich sein - Koffer dran und los. Auf zum Zollenspieker geht es, ob die Fähre überhaupt noch fährt, frage ich mich auf dem Weg? Klasse Vorbereitung, doch wie war das? Die einzige Konstante ist das Chaos.  Im Anfang sehen die Straßen noch so aus. Bei Undeloh dann die erste Pause, sieht nicht mehr so schön aus, die einstige Blütenpracht der Heide. In ein paar Tagen beginnt der Oktober und  in Undeloh herrscht der übliche Touristenrummel. Planwagen voll mit vollen Rentnern, bloß weg hier. Heide und abgeerntete Felder bis zum Horizont. Die ausgewählten Straßen halten das, was die Planung versprach, doch das sollte sich gleich ändern.  Mitten auf der Straße flötete die nette Dame im Helm plötzlich "in 100 m bitte lin...